Hinweis zur Transparenz: Dieser Beitrag enthält Werbelinks. Für diese erhalte ich eine Kommission. Dies hat keinen Einfluss auf den Preis oder die redaktionelle Bewertung der Angebote. Zuletzt aktualisiert: April 2026.

Wer im Internet sicherer und privater unterwegs sein will, kommt um ein VPN kaum herum. Die besten VPN Programme verschlüsseln den gesamten Datenverkehr, verbergen die eigene IP-Adresse und leiten die Verbindung über einen Server an einem anderen Standort. So können Nutzer etwa aus dem Ausland auf Inhalte in ihrem Heimatland zugreifen oder geobeschränkte Streaming-Dienste nutzen. Dieser Artikel stellt die besten VPN Anbieter im Vergleich vor und zeigt, worauf es bei der Auswahl eines VPN Dienstes wirklich ankommt.
Das Wichtigste in Kürze
- Testsieger Preis-Leistung: CyberGhost (ab 2,03 €/Monat) bietet die beste Kombination aus Bedienkomfort, Streaming-Eignung und Preis.
- Günstigster Anbieter: Surfshark (ab 1,99 €/Monat) mit unbegrenzten Geräten – ideal für Familien.
- Größtes Netzwerk: NordVPN mit über 7.000 Servern in 127 Ländern und dem schnellen NordLynx-Protokoll.
- Bester Datenschutz (gratis): ProtonVPN bietet einen kostenlosen Tarif ohne Datenlimit – mit Sitz in der Schweiz.
- Wichtig zu wissen: Ein VPN verbirgt die IP-Adresse und verschlüsselt Daten, macht aber nicht vollständig anonym. Wer echte Anonymität sucht, braucht zusätzliche Maßnahmen.
- Geschwindigkeit: Moderne VPNs mit WireGuard-Protokoll verlangsamen die Verbindung typischerweise nur um 10–20 %.
Inhalt
- Die besten VPN Programme
- CyberGhost – Viel Qualität zu einem starken Preis
- Surfshark – Klasse VPN ohne Geräte-Limit
- NordVPN – Viele Standorte, solide Leistung
- ExpressVPN – Gute Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit
- ProtonVPN – Datenschutz-Champion mit Gratis-Tarif
- Weitere Anbieter – Private Internet Access (PIA), HideMyAss (HMA)
- VPN und Geschwindigkeit
- VPN-Protokolle im Vergleich
- Wem gehören die VPN-Anbieter?
- Tipps und Tricks
- Häufige Fragen und Antworten
Was macht eine VPN Software?
Klären wir zunächst, was ein VPN überhaupt macht. Ein VPN (Virtual Private Network) schützt Daten vor neugierigen Blicken mittels einer gesicherten Datenverbindung. Zudem ermöglicht eine solche Software, geobeschränkte Inhalte freizuschalten, indem der Datenabruf über einen Server an einem frei wählbaren Standort erfolgt. In der Regel kann der Nutzer aus einer Vielzahl an Serverstandorten weltweit auswählen. Dabei funktioniert das VPN als eine Art Tunnel für den Datenverkehr, indem zwischen dem User und dem Internet ein VPN-Netzwerk zwischengeschaltet wird. Die Verschlüsselung des Datenverkehrs und das Verbergen der IP-Adresse gehören zu den wichtigsten Vorteilen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, den Nutzer per VPN sicherer gegen Abhören sowie gegen Hackerangriffe zu machen.
Wichtig dabei: Ein VPN erhöht die Privatsphäre erheblich, macht den Nutzer aber nicht vollständig anonym im Internet. Browser-Fingerprinting, Cookie-Tracking und Login-basierte Verfolgung funktionieren auch mit aktivem VPN. Wer maximale Anonymität anstrebt, sollte zusätzlich auf Anti-Tracking-Browser wie den Tor-Browser oder spezielle Browser-Erweiterungen setzen.
Die besten VPN Programme im Test 2026
Doch welcher VPN Anbieter bietet das meiste für das Geld? Ich habe die beliebtesten VPN Programme auf dem Markt angeschaut und miteinander verglichen.
| VPN im Test | Besonderheit | Preis (2-Jahres-Abo) |
|---|---|---|
| CyberGhost* | Einfache Bedienung, gut für Streaming, Kill-Switch | Ab 2,03 €/Monat |
| Surfshark | Unbegrenzte Geräte, keine Protokollierung, Werbeblocker | Ab 1,99 €/Monat |
| NordVPN | 7000+ Server, AES 256-Bit-Standard, 10 Geräte | Ab 3,09 €/Monat |
| ExpressVPN | Starke Verschlüsselung, benutzerfreundlich, 105 Länder | Ab 2,39 €/Monat |
| ProtonVPN | Schweizer Datenschutz, kostenloser Tarif, Open Source | Ab 2,99 €/Monat |
| HideMyAss | 290+ Standorte, Split-Tunneling | Ab 3,99 €/Monat |
CyberGhost: Viel Qualität zu einem starken Preis

- Preis: Ab 2,03 € pro Monat (2 Jahre + 4 Monate kostenlos)
- Features: Einfache Bedienung, für Streaming-Dienste optimierte Server, automatische Kill-Switch-Funktion, 45-Tage-Geld-zurück-Garantie, auf 7 Geräten gleichzeitig nutzbar, strikte No-Log-Policy
- Geeignet für: Einsteiger, Streaming, Datenschutzbewusste Nutzer
- Bewertung: ⭐⭐⭐⭐
CyberGhost Best Deal: Spare jetzt und erhalte gratis Monate zusätzlich. Jetzt CyberGhost sichern* [Werbung]
CyberGhost macht den Einstieg in die Welt der VPNs denkbar einfach. Mit einer intuitiven Benutzeroberfläche und spezialisierten Servern für unterschiedliche Nutzungsszenarien wie Streaming oder Torrenting punktet der Dienst vor allem bei Anfängern. Die Server-Abdeckung kann sich dabei sehen lassen: Über 9.000 Server in mehr als 100 Ländern stehen zur Verfügung. Mittlerweile hat CyberGhost begonnen, sein Netzwerk auf 10 Gbit/s-Hardware aufzurüsten – das sorgt für noch schnellere Verbindungen.
Wichtig zu wissen: Mit seiner „No-Log-Richtlinie“ verpflichtet sich CyberGhost dazu, keine Kundendaten aufzubewahren oder zu tracken. Am Ende steht fest: Mein CyberGhost Test bestätigt ein sattes Gesamtpaket zu einem sehr überzeugenden Preis. Denn bei der Hälfte der Mitbewerber zahlt der Nutzer deutlich mehr für einen ähnlichen Leistungsumfang.
👍 Vorteile
- Sehr günstiger Einstiegspreis (ab 2,03 €/Monat)
- Spezialisierte Streaming- und Torrenting-Server
- Intuitive Oberfläche – ideal für Einsteiger
- 45 Tage Geld-zurück-Garantie (länger als die Konkurrenz)
- Über 9.000 Server in 100+ Ländern
👎 Nachteile
- Nur 7 Geräte gleichzeitig (Surfshark: unbegrenzt)
- Geschwindigkeit auf weit entfernten Servern teils schwächer
- Gehört zu Kape Technologies (auch Besitzer von ExpressVPN und PIA)
Mein Urteil: CyberGhost ist die beste Wahl für Einsteiger und preisbewusste Nutzer, die vor allem Streaming und einfache Bedienung suchen. Die 45-Tage-Geld-zurück-Garantie gibt genügend Zeit zum Testen.
Surfshark: Gutes VPN ohne Geräte-Limit

- Preis: Ab 1,99 € pro Monat (Starter, 2-Jahres-Abo + 3 Monate gratis)
- Features: Unbegrenzte Geräteanzahl, No-Logs-Politik, Dynamic MultiHop-Feature, CleanWeb Werbeblocker, dedizierte IP-Adressen, Split-Tunneling (Bypasser), 4.500+ Server in 100+ Ländern
- Geeignet für: Familien, Datenschutz, kleine Unternehmen
- Bewertung: ⭐⭐⭐⭐
Surfshark hebt sich durch die einzigartige Möglichkeit hervor, unbegrenzt viele Geräte pro Konto zu nutzen – ideal für Familien und kleine Unternehmen. In puncto Leistung zeigt sich Surfshark solide, mit guter Geschwindigkeit auf lokalen Servern und einer zuverlässigen Verbindung. Alle Server wurden mittlerweile auf 10 Gbit/s aufgerüstet, was für spürbar bessere Performance sorgt. Insgesamt stehen dem Kunden Server in mehr als 100 Ländern an über 4.500 Standorten zur Verfügung.
Neben dem reinen VPN bietet Surfshark seit 2024 drei Tarif-Stufen an: „Starter“ (nur VPN), „One“ (VPN + Antivirus + Breach Alert) und „One+“ (zusätzlich mit Incogni zur Datenlöschung). Die No-Logs-Politik garantiert eine hohe Datensicherheit und Privatsphäre. Preislich zählt Surfshark weiterhin zu den günstigsten Anbietern, ohne dabei an Qualität einzubüßen. In der Praxis konnten die meisten Streaming-Dienste erfolgreich genutzt werden, obwohl es im Surfshark Test gelegentlich zu Einschränkungen auf entfernteren Servern kam. Insgesamt bietet Surfshark ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist aufgrund seiner umfassenden Features und Flexibilität eine empfehlenswerte Wahl.
👍 Vorteile
- Günstigster Premium-VPN (ab 1,99 €/Monat)
- Unbegrenzte Geräteanzahl – ideal für Familien und WGs
- Alle Server auf 10 Gbit/s aufgerüstet
- Drei Tarif-Stufen für unterschiedliche Bedürfnisse (Starter/One/One+)
- CleanWeb Werbeblocker und Dynamic MultiHop inklusive
👎 Nachteile
- Geschwindigkeit auf entfernteren Servern (z.B. Asien, Australien) teils schwächer
- Gehört seit 2022 zu Nord Security (gleicher Konzern wie NordVPN)
- Gelegentliche Einschränkungen bei einzelnen Streaming-Diensten
Mein Urteil: Surfshark ist der klare Preis-Leistungs-Sieger – besonders für Haushalte mit vielen Geräten. Wer kein Limit bei gleichzeitigen Verbindungen will, kommt an Surfshark kaum vorbei.
NordVPN – Viele Standorte, solide Leistung

- Preis: Ab 3,09 € pro Monat (Basis, 2-Jahres-Abo)
- Features: AES 256-Bit Verschlüsselung, über 7.000 Server in 127 Ländern, No-Logs-Politik, bis zu 10 Geräte gleichzeitig, Threat Protection (Malware- und Werbeblocker)
- Geeignet für: Torrenting, Datenschutz, Streaming
- Bewertung: ⭐⭐⭐
Mit einem beeindruckenden Netzwerk von über 7.000 Servern weltweit gehört NordVPN zu den dominanten Kräften im VPN-Markt. Der Dienst überzeugt durch hohe Sicherheitsstandards, darunter AES 256-Bit Verschlüsselung und eine strikte No-Logs-Politik. Da das Unternehmen in Panama sitzt, unterliegen die Daten keinen Vorschriften der Vorratsdatenspeicherung, die insbesondere VPN-Anbieter in den USA oder der EU binden. Ebenso positiv: Die Vielseitigkeit des Dienstes, der sich sowohl für Streaming als auch für Torrenting eignet. Seit 2024 bietet NordVPN zudem drei Tarife an: „Basis“, „Plus“ (mit Passwort-Manager und Datenleck-Scanner) und „Ultimativ“ (mit Cloud-Speicher und Cyberschutz-Versicherung). Für die Spitze der besten VPN Programme reicht es dennoch nicht ganz. NordVPN zählt zu den teureren Anbietern in dieser Sparte, und die Benutzerfreundlichkeit der Software hat noch Luft nach oben.
👍 Vorteile
- Größtes Servernetzwerk (7.000+ Server in 127 Ländern)
- Starke Sicherheitsstandards mit AES 256-Bit und unabhängig geprüfter No-Logs-Politik
- Firmensitz in Panama – außerhalb von EU-Regulierung und 14-Eyes-Allianz
- Schnelles NordLynx-Protokoll (basiert auf WireGuard)
- Threat Protection: Malware- und Werbeblocker integriert
👎 Nachteile
- Teurer als CyberGhost und Surfshark (ab 3,09 €/Monat)
- Benutzeroberfläche weniger intuitiv als bei der Konkurrenz
- Verlängerungspreise steigen deutlich (von 3,09 € auf ca. 11,59 €/Monat)
- Nur 10 Geräte gleichzeitig
Mein Urteil: NordVPN ist der richtige Anbieter für sicherheitsbewusste Nutzer, die das größte Servernetzwerk und einen Firmensitz außerhalb der üblichen Rechtsräume wünschen. Der höhere Preis lohnt sich vor allem für Power-User.
ExpressVPN

- Preis: Ab 2,39 € pro Monat (Basic, 2-Jahres-Abo + 4 Monate gratis)
- Features: 3.000+ Server in 105 Ländern, starke Verschlüsselung mit eigenem Lightway-Protokoll, benutzerfreundliche App, bis zu 10 Geräte (Basic) bzw. 14 Geräte (Pro)
- Geeignet für: Geoblocking, Datenschutz, Streaming
- Bewertung: ⭐⭐⭐
Nicht nur die Geschwindigkeit der Server, sondern auch die Benutzerfreundlichkeit der App macht ExpressVPN zu einer der ersten Anlaufstellen für Internetnutzer, die Wert auf Leistung und Einfachheit legen. ExpressVPN eignet sich hervorragend zum Umgehen von Geoblocking-Maßnahmen, insbesondere für Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+ oder BBC iPlayer. 2026 hat ExpressVPN sein Preismodell komplett überarbeitet und bietet nun drei Tarife an: „Basic“, „Advanced“ und „Pro“. Dadurch ist der Einstiegspreis deutlich gesunken und liegt mit dem 2-Jahres-Abo erstmals auf dem Niveau der Konkurrenz. Alle Server laufen auf RAM-basierter Infrastruktur (TrustedServer), sodass keine Daten dauerhaft gespeichert werden.
👍 Vorteile
- Eigenes Lightway-Protokoll – sehr schnell und stabil
- TrustedServer-Technologie: RAM-only, keine dauerhafte Datenspeicherung
- Hervorragend für Streaming – funktioniert mit 100+ Streaming-Diensten
- Neues Preismodell deutlich günstiger als früher (ab 2,39 €/Monat)
- Eigener VPN-Router (Aircove) erhältlich
👎 Nachteile
- Basic-Tarif nur 10 Geräte gleichzeitig (Pro: 14)
- Gehört zu Kape Technologies (auch CyberGhost und PIA)
- Weniger Server als NordVPN (3.000+ vs. 7.000+)
- Monatlich ohne Abo weiterhin teuer (ab 12,99 €/Monat)
Mein Urteil: ExpressVPN war lange der teuerste Anbieter im Test – mit dem neuen Preismodell hat sich das geändert. Wer maximale Streaming-Kompatibilität und ein schlankes, schnelles Protokoll sucht, ist hier gut aufgehoben.
ProtonVPN – Datenschutz-Champion mit Gratis-Tarif
- Preis: Kostenloser Tarif verfügbar; Bezahltarife ab 2,99 € pro Monat (2-Jahres-Abo)
- Features: Sitz in der Schweiz, Open-Source-Apps, unabhängig auditierte No-Logs-Politik, kostenloser Tarif ohne Datenlimit, Secure Core (Multi-Hop über datenschutzfreundliche Länder), NetShield Werbeblocker
- Geeignet für: Datenschutz-orientierte Nutzer, kostenlose VPN-Nutzung, Journalisten und Aktivisten
- Bewertung: ⭐⭐⭐⭐
ProtonVPN stammt vom selben Team, das den verschlüsselten E-Mail-Dienst ProtonMail entwickelt hat, und genießt in der Datenschutz-Community einen hervorragenden Ruf. Der Sitz in der Schweiz bietet einen der stärksten Rechtsrahmen für Privatsphäre weltweit – das Land liegt außerhalb der 14-Eyes-Allianz und hat strenge Datenschutzgesetze.
Das Besondere: ProtonVPN bietet als einer der wenigen seriösen Anbieter einen kostenlosen Tarif ohne Datenlimit. Im Gratis-Plan stehen Server in den USA, den Niederlanden und Japan zur Verfügung – allerdings mit eingeschränkter Geschwindigkeit und ohne Streaming-Unterstützung. Der Gratis-Tarif finanziert sich ausschließlich über zahlende Kunden, nicht über Werbung oder den Verkauf von Nutzerdaten. Wer mehr Server, höhere Geschwindigkeiten und Features wie Secure Core oder NetShield benötigt, greift zum kostenpflichtigen Abo. Alle Apps sind Open Source und wurden unabhängig auf Sicherheit geprüft.
👍 Vorteile
- Kostenloser Tarif ohne Datenlimit – einzigartig unter seriösen Anbietern
- Sitz in der Schweiz – einer der besten Rechtsrahmen für Datenschutz weltweit
- Alle Apps Open Source und unabhängig auditiert
- Komplett unabhängiges Unternehmen (keine Konzernzugehörigkeit)
- Secure Core: Multi-Hop über datenschutzfreundliche Länder
👎 Nachteile
- Kostenloser Tarif: nur 3 Serverstandorte, langsamere Geschwindigkeiten
- Bezahltarife teurer als CyberGhost und Surfshark
- Streaming-Unterstützung nur im Bezahltarif
- Weniger Server als NordVPN oder CyberGhost
Mein Urteil: ProtonVPN ist die erste Wahl für Nutzer, denen Datenschutz über alles geht. Der kostenlose Tarif ist der mit Abstand beste auf dem Markt – wer mehr Leistung braucht, greift zum Bezahl-Abo und bekommt einen der transparentesten VPN-Anbieter überhaupt.
Weitere Anbieter
- Private Internet Access (PIA): Mit einer breiten Palette an Einstellungsmöglichkeiten und dem Einsatz von Open-Source-Software spricht PIA vor allem technikaffine Nutzer an. Eine große Auswahl an Servern und die Implementierung des WireGuard-Protokolls unterstreichen das hohe technische Niveau des Dienstes. An Einsteiger ist PIA nur bedingt zu empfehlen. Die anderen Programme schneiden in puncto Benutzerfreundlichkeit und Dokumentation für Anfänger deutlich besser ab. Bewertung: ⭐⭐⭐
- HideMyAss (HMA): Mit über 290 Standorten weltweit zählt auch dieses VPN zu den besser aufgestellten Anbietern im Test. Ein im Vergleich zu anderen Diensten besonderes Feature ist das Split-Tunneling. Hierbei kann der User selbst definieren, welche Aktivitäten verschlüsselt werden sollen, und gleichzeitig unverschlüsselte Tätigkeiten am selben Rechner ausführen. Allerdings berichten viele Nutzer von häufigeren Verbindungsabbrüchen.
Bewertung: ⭐⭐⭐
Verlangsamt ein VPN die Internetgeschwindigkeit?
Eine der häufigsten Fragen rund um VPNs lautet: Wird mein Internet langsamer? Die kurze Antwort: Ja, aber in der Regel kaum spürbar. Ein VPN verschlüsselt den gesamten Datenverkehr und leitet ihn über einen zusätzlichen Server – das kostet naturgemäß etwas Geschwindigkeit. Bei einem guten Anbieter und einem nahegelegenen Server liegt der Geschwindigkeitsverlust typischerweise bei nur 10–20 %. Für normales Surfen, Streaming in HD und sogar Gaming ist das in den meisten Fällen kein Problem.
Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt von mehreren Faktoren ab: Die Entfernung zum VPN-Server spielt die größte Rolle – je weiter der Server entfernt ist, desto höher die Latenz. Auch die Serverauslastung beeinflusst die Performance: Überfüllte Server bei günstigen oder kostenlosen VPNs sind deutlich langsamer. Und das verwendete VPN-Protokoll macht einen Unterschied – WireGuard ist hier der klare Gewinner gegenüber älteren Protokollen wie OpenVPN.
Praxis-Tipps für schnellere VPN-Verbindungen: Wählen Sie einen Server in Ihrer Nähe (z.B. Deutschland statt USA), nutzen Sie das WireGuard-Protokoll falls verfügbar, und probieren Sie bei Problemen einen anderen Server aus. Interessant zu wissen: In einigen Fällen kann ein VPN die Geschwindigkeit sogar verbessern – nämlich dann, wenn Ihr Internetanbieter bestimmte Dienste wie Streaming oder Torrenting gezielt drosselt (sogenanntes ISP-Throttling).
VPN-Protokolle im Vergleich: WireGuard, OpenVPN & Co.
Das VPN-Protokoll bestimmt, wie Ihre Daten verschlüsselt und übertragen werden. Die Wahl des Protokolls hat direkten Einfluss auf Geschwindigkeit, Sicherheit und Kompatibilität. Hier ein Überblick der wichtigsten Protokolle:
| Protokoll | Geschwindigkeit | Sicherheit | Kompatibilität | Verwendet von |
|---|---|---|---|---|
| WireGuard | Sehr schnell | Hoch (moderne Kryptografie) | Alle gängigen Systeme | Surfshark, PIA, ProtonVPN |
| NordLynx | Sehr schnell | Hoch (basiert auf WireGuard) | NordVPN-Apps | NordVPN (exklusiv) |
| Lightway | Sehr schnell | Hoch (eigene Entwicklung) | ExpressVPN-Apps | ExpressVPN (exklusiv) |
| OpenVPN | Mittel | Sehr hoch (bewährt, auditiert) | Praktisch alle Geräte | Alle großen Anbieter |
| IKEv2/IPSec | Schnell | Hoch | Besonders gut auf Mobilgeräten | Die meisten Anbieter |
Empfehlung: Für die meisten Nutzer ist WireGuard (oder die herstellerspezifischen Varianten NordLynx und Lightway) die beste Wahl. Es bietet die schnellsten Verbindungen bei gleichzeitig hoher Sicherheit. OpenVPN bleibt relevant für spezielle Anwendungsfälle, etwa wenn maximale Kompatibilität mit älteren Geräten oder Routern gefragt ist. IKEv2 empfiehlt sich besonders für Smartphones, da es Netzwerkwechsel (z.B. von WLAN zu Mobilfunk) besonders stabil handhabt.
Wichtige Kriterien bei der Auswahl
Bei der Auswahl eines VPN-Dienstes sollten User auf folgende Kriterien achten:
- Verschlüsselung: Ein gutes VPN verwendet eine starke Verschlüsselung und moderne Protokolle wie WireGuard oder OpenVPN, um Ihre Daten zu schützen. Der Goldstandard ist AES 256-Bit.
- Serveranzahl und -standorte: Mehr Server bedeuten in der Regel höhere Geschwindigkeiten und mehr Möglichkeiten, geobeschränkte Inhalte freizuschalten. Wer Server in einem bestimmten Land benötigt, sollte sich vorher genau informieren und ggf. einen kostenlosen Probezeitraum nutzen.
- No-Logs-Politik: Ein sicheres VPN sollte keine Benutzeraktivitäten protokollieren, um die Privatsphäre zu schützen. Gerade wenn Daten bei Anbietern außerhalb der EU gespeichert werden, gelten andere Datenschutzgesetze. Achten Sie auf unabhängige Audits der No-Logs-Politik – NordVPN, Surfshark, ExpressVPN und ProtonVPN haben solche Prüfungen durchlaufen.
- Kill-Switch: Der sogenannte Kill-Switch ist eine wichtige Funktion: Er sorgt dafür, dass bei einer Unterbrechung der VPN-Verbindung auch der Internetzugang unterbrochen wird. So wird verhindert, dass der User ungeschützt im Netz unterwegs ist.
- Preis-Leistungs-Verhältnis: Überlegen Sie, welche Features Sie benötigen und ob der Preis dafür angemessen ist. Oft lohnt sich ein Blick auf 2-Jahres-Abos – hier sind die monatlichen Kosten deutlich geringer.
- Streaming: Einige Dienste sind darauf spezialisiert, geoblockierte Streaming-Dienste zugänglich zu machen. Dabei setzen sie auf optimierte Server, die von den Streaming-Anbietern nicht erkannt und somit nicht blockiert werden.
- Geräteanzahl: Achten Sie darauf, wie viele Geräte gleichzeitig geschützt werden können. Surfshark bietet hier unbegrenzte Verbindungen, während andere Anbieter auf 7 bis 14 Geräte limitiert sind. Alternativ lässt sich ein VPN direkt auf dem Router installieren – so sind alle verbundenen Geräte geschützt und es zählt nur als eine Verbindung.
- Kundenservice: Der Support kann bei Problemen sehr hilfreich sein. Wer kein Englisch spricht, sollte auf einen deutschsprachigen Service und entsprechende Hilferessourcen achten.
Wie funktioniert die Einrichtung eines VPN?
Die Einrichtung eines VPN ist in wenigen Schritten erledigt:
- VPN-Anbieter auswählen: Wählen Sie einen zuverlässigen VPN-Anbieter aus. Achten Sie dabei auf Sicherheit, verfügbare Serverstandorte, Geschwindigkeit und Kosten.
- Software herunterladen: Laden Sie die VPN-Software oder App des gewählten Anbieters für Ihr Gerät herunter und installieren Sie sie.
- Konto einrichten: Erstellen Sie ein Konto beim VPN-Anbieter und melden Sie sich in der App mit Ihren Zugangsdaten an.
- Verbindung konfigurieren: Wählen Sie einen VPN-Serverstandort aus. Die meisten Apps bieten eine automatische Auswahl des schnellsten verfügbaren Servers.
- Verbindung starten: Aktivieren Sie die VPN-Verbindung. Ihre Internetverbindung wird nun über den VPN-Server umgeleitet, was Ihre IP-Adresse verbirgt und Ihre Daten verschlüsselt.
- Verbindung prüfen: Testen Sie nach dem Verbinden, ob Ihr VPN korrekt funktioniert. Rufen Sie dafür eine Seite wie wieistmeineip.de auf – dort sollte nun die IP-Adresse des VPN-Servers angezeigt werden, nicht Ihre eigene.
Wem gehören die VPN-Anbieter? Transparenz-Check
Ein Punkt, der in vielen VPN-Vergleichen verschwiegen wird: Mehrere der beliebtesten VPN-Dienste gehören mittlerweile zu denselben Mutterkonzernen. Für eine informierte Kaufentscheidung ist es sinnvoll, diese Zusammenhänge zu kennen:
- Kape Technologies (ehemals Crossrider, Sitz in Israel/UK): Besitzt CyberGhost, ExpressVPN und Private Internet Access (PIA). Kape betreibt auch mehrere VPN-Testportale wie vpnmentor.com und wizcase.com.
- Nord Security (Sitz in Litauen/Panama): Besitzt NordVPN und hat 2022 Surfshark übernommen. Beide Dienste werden jedoch weiterhin unabhängig voneinander betrieben.
- Proton AG (Sitz in der Schweiz): Betreibt ProtonVPN und ProtonMail. Das Unternehmen ist unabhängig und finanziert sich über zahlende Kunden – ohne externe Investoren oder Übernahmen.
Wichtig: Die Konzentration auf wenige Unternehmen bedeutet nicht automatisch, dass die Dienste unsicher sind. CyberGhost, ExpressVPN, NordVPN und Surfshark haben ihre No-Logs-Policies jeweils durch unabhängige Audits (u.a. durch Deloitte und PricewaterhouseCoopers) bestätigen lassen. Trotzdem ist es gut zu wissen, wer hinter einem Dienst steht – besonders wenn man mehrere VPNs vergleicht, die vom selben Unternehmen bewertet werden.
Tipps und Tricks für die Auswahl eines VPN Dienstes
- Gratis vs. Bezahlt: Es gibt vereinzelt kostenlose VPN-Anbieter. Diese bieten jedoch starke Einschränkungen wie ein niedriges monatliches Datenlimit, eine beschränkte Serverauswahl und langsame Geschwindigkeiten. Einige kostenlose VPNs finanzieren sich zudem über den Verkauf von Nutzerdaten an Werbetreibende. Die einzige empfehlenswerte Ausnahme ist ProtonVPN, das einen Gratis-Tarif ohne Datenlimit anbietet und sich über zahlende Kunden finanziert.
- Bedarf klären: Überlegen Sie vor dem Kauf, wofür Sie das VPN benötigen, und ob dafür eine kostenlose Lösung ausreicht.
- Mehrjährige Abonnements: Viele Anbieter bieten Rabatte für langfristige Verträge. Die Preisersparnis kann sich meiner Erfahrung nach bereits anstelle von zwei einzelnen Monats-Abos lohnen. Achtung: Die günstigen Einstiegspreise gelten oft nur für die erste Laufzeit. Bei der automatischen Verlängerung steigen die Kosten teils deutlich – bei NordVPN z.B. von 3,09 €/Monat auf rund 11,59 €/Monat. Kündigen Sie rechtzeitig und schließen Sie bei Bedarf ein neues Abo ab.
- Geld-zurück-Garantie: Nutzen Sie die Geld-zurück-Garantie, um den Dienst vor dem endgültigen Kauf zu testen. Die meisten VPN-Anbieter bieten 30 Tage, CyberGhost sogar 45 Tage. Zudem gilt nach deutschem Recht ein 14-tägiges Widerrufsrecht.
- Gerätekompatibilität: So gut wie alle VPN Programme unterstützen die gängigen Betriebssysteme wie Windows, Android, macOS und iOS. Wer einen speziellen Anwendungsbereich wie z.B. eine App für Smart TV, Router oder Spielkonsole sucht, sollte sich vorher genau informieren. ExpressVPN bietet mit dem Aircove sogar einen eigenen Router mit vorinstalliertem VPN an.
- VPN auf dem Router: Wer alle Geräte im Haushalt schützen möchte – auch solche ohne eigene VPN-App wie Smart TVs oder Spielkonsolen – kann ein VPN direkt auf dem Router installieren. So zählt der gesamte Haushalt nur als eine Verbindung. Die meisten großen Anbieter bieten dafür Anleitungen oder kompatible Firmware an.
Was ist bei der Standortwahl und dem Firmensitz eines VPN Anbieters zu beachten?
Bei der Auswahl eines VPN-Anbieters spielt der Standort des Unternehmens eine wichtige Rolle für die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer. Länder mit strengen Datenschutzgesetzen bieten einen besseren Schutz der Nutzerdaten, da sie Unternehmen nicht so leicht zwingen können, Daten an Regierungsbehörden herauszugeben. Hier sind einige wichtige Punkte, die bei der Standortwahl zu berücksichtigen sind:
- Datenschutzgesetze: Ein Land mit starken Datenschutzgesetzen bietet eine solide Grundlage für den Schutz Ihrer Online-Aktivitäten.
- Überwachungsgesetze: Vermeiden Sie Anbieter in Ländern mit umfassenden Überwachungsgesetzen oder solchen, die Teil von Überwachungsallianzen wie den 14 Eyes sind.
- Transparenz und Rechtsprechung: Ein guter VPN Provider sollte transparent über seinen Umgang mit Nutzerdaten informieren und in einem Rechtsraum ansässig sein, der die Privatsphäre der Nutzer respektiert.
Datenschutzfreundlichkeit nach Ländern
| Gruppe | Länder | Datenschutzfreundlichkeit | VPN-Anbieter dort |
|---|---|---|---|
| Sehr hoch | Schweiz, Island, Panama | Strenge Datenschutzgesetze, nicht Teil der 14 Eyes | ProtonVPN (Schweiz), NordVPN (Panama) |
| Hoch | Deutschland, Österreich | Starke Datenschutzgesetze (DSGVO), jedoch EU-Mitglieder und somit strengeren Regulierungen unterworfen | – |
| Mittel | Kanada, Frankreich | Angemessene Datenschutzgesetze, aber Teil der 14 Eyes | – |
| Niedrig | USA, Großbritannien | Schwächere Datenschutzgesetze im Vergleich und Teil der Five Eyes, hohe Überwachungsaktivitäten | PIA, HMA (USA/UK) |
Die Zugehörigkeit eines VPN-Anbieters zu einem Land innerhalb der 14 Eyes kann als Indikator für das Risiko angesehen werden, dass Nutzerdaten aufgrund von staatlichen Anforderungen kompromittiert werden könnten.
Unter dem Begriff „14 Eyes“ versteht man eine Allianz aus Geheimdiensten, die ursprünglich aus den Five-Eyes-Ländern (USA, Großbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland) bestand und später um neun weitere Länder erweitert wurde. Die Erweiterung umfasst Frankreich, Deutschland, Belgien, Dänemark, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien und Schweden. Diese Länder teilen untereinander Überwachungsdaten und Geheimdienstinformationen, was bedeutet, dass Unternehmen in diesen Ländern potenziell zur Herausgabe von Nutzerdaten gezwungen werden könnten.
Welches VPN für welchen Zweck? Schnellempfehlung
| Ihr Hauptzweck | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Streaming (Netflix, Disney+, BBC iPlayer) | CyberGhost oder ExpressVPN | Beide bieten spezialisierte Streaming-Server, die gezielt Geoblocking umgehen |
| Maximaler Datenschutz | ProtonVPN | Schweizer Sitz, Open Source, keine Konzernzugehörigkeit |
| Viele Geräte / Familie | Surfshark | Einziger Anbieter mit unbegrenzten gleichzeitigen Verbindungen |
| Größtes Servernetzwerk | NordVPN | 7.000+ Server in 127 Ländern, ideal für seltene Standorte |
| Kostenlos testen ohne Risiko | ProtonVPN (gratis) oder CyberGhost (45-Tage-Garantie) | ProtonVPN bietet den besten Gratis-Tarif; CyberGhost die längste Geld-zurück-Garantie |
| Technisch versierte Nutzer | PIA oder ProtonVPN | Open Source, viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten |
| VPN auf dem Router | ExpressVPN (Aircove) oder NordVPN | ExpressVPN bietet eigenen VPN-Router; NordVPN umfangreiche Router-Anleitungen |
So habe ich getestet
Für diesen Vergleich habe ich alle VPN-Anbieter über einen Zeitraum von mehreren Wochen auf einem Windows-PC und einem Android-Smartphone getestet. Dabei habe ich folgende Kriterien geprüft: Installationsprozess und Benutzerfreundlichkeit der App, Verbindungsgeschwindigkeit über deutsche und internationale Server, Streaming-Funktion mit Netflix, Disney+ und ARD/ZDF-Mediathek aus dem Ausland, Kill-Switch-Funktion (VPN-Verbindung bewusst getrennt und geprüft, ob der Internetzugang sofort blockiert wird), sowie Reaktionszeit und Qualität des Kundenservice. Die Preise wurden im April 2026 direkt auf den Anbieterseiten überprüft.
Fazit
Die Wahl eines VPN-Dienstes kann weitreichende Auswirkungen auf das Online-Erlebnis haben. Dabei spielen die besten VPN Programme unterschiedliche Trumpfkarten aus: CyberGhost punktet mit seiner Benutzerfreundlichkeit und dem starken Preis-Leistungs-Verhältnis, Surfshark mit unbegrenzten Geräten und dem günstigsten Einstiegspreis, NordVPN mit dem größten Servernetzwerk und hoher Sicherheit, ExpressVPN mit seinem schnellen Lightway-Protokoll und der neuen, wettbewerbsfähigeren Preisstruktur, und ProtonVPN mit dem besten kostenlosen Tarif und Schweizer Datenschutz.
Ob es am Ende CyberGhost, Surfshark, NordVPN, ExpressVPN, ProtonVPN oder ein anderes gutes VPN Programm für Windows 10 oder Windows 11 wird – jede Option hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Die Entscheidung sollte sorgfältig und unter Berücksichtigung der persönlichen Anforderungen getroffen werden. Denn in der digitalen Welt ist ein gutes VPN Programm nicht nur ein Luxus, sondern oft eine Notwendigkeit.
FAQ – Häufig gestellte Fragen und Antworten
Sind VPNs legal?
Ja, die Verwendung von VPNs ist in Deutschland und den meisten Ländern generell legal. Beim Zugriff auf Streaming-Dienste mittels VPN hängt die Zulässigkeit jedoch von den Nutzungsbedingungen der jeweiligen Streaming-Anbieter ab, da einige Dienste die Nutzung von VPNs in ihren AGBs einschränken oder verbieten. Daher sollten Nutzer die spezifischen Richtlinien der Streaming-Plattformen beachten, um sicherzustellen, dass sie deren Bestimmungen nicht verletzen.
Gibt es ein kostenloses VPN Programm?
Ja, es gibt kostenlose VPN-Programme, aber die meisten guten VPNs sind kostenpflichtig. Kostenlose VPNs bieten oft erhebliche Einschränkungen wie Datenlimits oder begrenzte Serverauswahl. Einige finanzieren sich zudem über den Verkauf von Nutzerdaten an Werbetreibende, was dem eigentlichen Zweck eines VPN widerspricht. Die empfehlenswerteste Ausnahme ist ProtonVPN: Der Gratis-Tarif bietet unbegrenztes Datenvolumen und finanziert sich ausschließlich über zahlende Kunden. Viele kostenpflichtige VPN-Anbieter bieten zudem Geld-zurück-Garantien (30–45 Tage), um den Dienst risikofrei zu testen.
Kann ich mit einem VPN auf alle Streaming-Dienste zugreifen?
Während viele VPNs den Zugang zu geoblockten Inhalten ermöglichen, können bestimmte Streaming-Dienste VPN-Verbindungen erkennen und blockieren. Die Effektivität hängt vom VPN-Anbieter und dessen Fähigkeit ab, diese Blockaden zu umgehen. Anbieter wie CyberGhost und ExpressVPN bieten dafür speziell optimierte Streaming-Server an. Zwischen VPN-Anbietern und Streaming-Diensten herrscht ein ständiges Wettrüsten – was heute funktioniert, kann morgen blockiert sein.
Sind VPNs auf allen Geräten nutzbar?
Die meisten VPN-Anbieter bieten Apps für verschiedene Betriebssysteme wie Windows, macOS, iOS und Android an. Einige unterstützen auch Smart TVs, Spielkonsolen und Router. ExpressVPN bietet beispielsweise mit dem Aircove sogar einen eigenen Router mit vorinstalliertem VPN an. Alternativ lässt sich ein VPN auf vielen handelsüblichen Routern (z.B. FRITZ!Box mit WireGuard, oder Router mit DD-WRT/OpenWrt-Firmware) installieren.
Wie wähle ich den besten VPN-Serverstandort aus?
Für die beste Geschwindigkeit wählen Sie einen Server in Ihrer Nähe. Um geoblockte Inhalte freizuschalten, wählen Sie einen Server im Land des gewünschten Inhalts. Beachten Sie dabei die rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes.
Was ist der Unterschied zwischen einem VPN und einem Proxy?
Ein VPN verschlüsselt den gesamten Datenverkehr und bietet mehr Sicherheit und Privatsphäre. Ein Proxy leitet lediglich den Internetverkehr um, ohne ihn zu verschlüsseln, was deutlich weniger Schutz bietet. Für echte Online-Sicherheit ist ein VPN daher die bessere Wahl.
Macht mich ein VPN wirklich anonym?
Ein VPN verbirgt Ihre IP-Adresse und verschlüsselt Ihren Datenverkehr – das erhöht die Privatsphäre erheblich. Vollständige Anonymität bietet ein VPN allein jedoch nicht. Techniken wie Browser-Fingerprinting, Cookies und Login-basiertes Tracking funktionieren auch mit aktivem VPN. Wer maximale Anonymität anstrebt, sollte zusätzlich den Tor-Browser nutzen, Cookies regelmäßig löschen und auf datenschutzfreundliche Suchmaschinen wie DuckDuckGo setzen.
Kann mein Internetanbieter sehen, dass ich ein VPN nutze?
Ja, Ihr Internetanbieter (ISP) kann in der Regel erkennen, dass Sie eine VPN-Verbindung aufgebaut haben – allerdings nicht, welche Inhalte Sie dabei abrufen. Der verschlüsselte Datenverkehr bleibt für den ISP unlesbar. Einige VPN-Anbieter wie NordVPN bieten sogenannte „verschleierte Server“ (Obfuscated Servers) an, die den VPN-Verkehr so tarnen, dass er wie normaler Internetverkehr aussieht. Das kann besonders in Ländern mit strenger Internetzensur nützlich sein.
*HINWEIS ZUR TRANSPARENZ: Diese Seite enthält Werbung und Produktlinks. Wird ein Kauf über einen solchen Link getätigt, erhalte ich als Webseiten-Betreiber eine Provision. Die Provision beeinflusst jedoch nicht den Kaufpreis. Es ist mir wichtig, zu betonen, dass ich meine Meinungen und Bewertungen auf dieser Seite unabhängig von möglichen Provisionen darlege.